Pressemitteilung

Bürgerentscheid in Altenholz: Keine Mehrheit für einen Stopp der Windpark-Planung

Altenholz/Kiel, 1. Juni 2026  Beim Bürgerentscheid am 31. Mai 2026 hat sich in der Gemeinde Altenholz keine Mehrheit für einen sofortigen Stopp der Windpark-Planungen gebildet. Nach den vorliegenden Informationen stimmten 2.214 Menschen für einen Windpark-Stopp, 1.461 votierten dagegen. Damit blieb das Bürgerbegehren unter dem erforderlichen Quorum von 2.443 Stimmen beziehungsweise 30 Prozent der Stimmberechtigten. 

Windpark-Planung kann weitergeführt werden. Mit diesem Ausgang des Bürgerentscheids ist die Grundlage geschaffen, die Planungen für Windenergieanlagen auf Altenholzer Gemeindegebiet weiterzuführen. EBERT betont zugleich, dass das Fortführen der Planung keine abschließende Baugenehmigung ersetzt. Vielmehr gehe es nun darum, die nächsten fachlichen Planungsschritte geordnet vorzubereiten und offene Fragen im weiteren Verfahren sorgfältig zu prüfen. 

„Wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit dem Projekt auseinandergesetzt, Fragen gestellt und ihre Stimme abgegeben haben“, sagt Adrian Lenz, Projektleiter bei EBERT Erneuerbare Energien. „Das Ergebnis zeigt, dass die Projektgegner keine Mehrheit auf sich vereinen konnten und die Bevölkerung dem Projekt grundsätzlich offen gegenübersteht. Wir werden die weitere Planung transparent, sorgfältig und im Dialog mit der Gemeinde fortsetzen.“ 

Fachliche Prüfung und Dialog bleiben Grundlage. Aus Sicht von EBERT bietet das Projekt Altenholz die Chance, die Energiewende vor Ort mitzugestalten und zugleich konkrete Vorteile für die Gemeinde zu schaffen. Dazu gehören kommunale Einnahmen nach § 6 EEG, regionale Wertschöpfung und mögliche Beteiligungsmodelle für Bürgerinnen und Bürger. Die genaue Höhe möglicher Einnahmen hängt unter anderem von der finalen Anlagenzahl und dem späteren Stromertrag ab. 

„Wenn Windenergie vor Ort sichtbar wird, sollte der Nutzen auch vor Ort ankommen“, so Lenz. „Gleichzeitig wissen wir, dass ein Windpark Fragen und Sorgen auslöst. Deshalb wollen wir auch weiterhin ansprechbar bleiben, Kritik ernst nehmen und nachvollziehbar erklären, wie die offenen Punkte im Verfahren geprüft und bewertet werden.“ 

Die nächsten Schritte im Verfahren. Nach dem Bürgerentscheid wird EBERT Erneuerbare Energien die Planung gemeinsam mit der Gemeinde weiter vertiefen. Im Mittelpunkt stehen nun die Erarbeitung eines Planentwurfes, das Erstellen der erforderlichen Gutachten, das konkrete Anlagenkonzept, die Vorbereitung der Genehmigungsunterlagen und die weitere fachliche Prüfung zentraler Themen wie Schall, Schattenwurf, Natur- und Artenschutz, Erschließung, Rückbau und Ausgleichsmaßnahmen. 

Parallel sollen die finanzielle Beteiligung der Gemeinde und mögliche Beteiligungsangebote für Bürgerinnen und Bürger ausgearbeitet werden. Über wesentliche Meilensteine möchte EBERT die Öffentlichkeit weiterhin informieren. 

Über die Unternehmensgruppe Ebert  

Die Unternehmensgruppe EBERT ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Standorten in Kiel und Cremlingen und seit 1998 verlässlicher Partner für nachhaltige Energieprojekte in Deutschland. Mit einem Team aus knapp 80 Fachleuten plant, baut und betreibt die Gruppe Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasanlagen – von der ersten Idee bis zur langfristigen Betriebsführung. Als Pionier der Energiewende hat EBERT über 140 Windenergieanlagen sowie zahlreiche Solar- und Biogasanlagen erfolgreich realisiert und setzt dabei auf regionale Wertschöpfung, hohe Akzeptanz und Beteiligungsmöglichkeiten. EBERT steht für Transparenz, Zuverlässigkeit und maßgeschneiderte Lösungen im Bereich erneuerbarer Energien. 

Pressekontakt: 

Jan Budzinski 
EBERT Erneuerbare Energien Wind GmbH & Co. KG  
Grasweg 26 
24118 Kiel  
E-Mail: j.budzinski@ebert-energie.de 

www.ebert-energie.de 

Weitere Pressemitteilungen

Solarparks Königslutter und Boimstorf feierlich eröffnet

Rechenzentrumskonzept zeigt: Windpark könnte Altenholz als Wirtschaftsstandort stärken

Vor Bürgerentscheid in Altenholz: Felms Bürgermeister und Wind-Projektierer nehmen Stellung zu Planungsstand und Gerüchten